Bitte besucht mich ab sofort auf VeloKickRun.de

Nachdem ich die Daten meines WordPress Blogs VeloKickRun.de auf den neuen Server kopiert habe, schreitet die Einrichtung voran, VeloKickRun.de ist online.

Bitte besucht mich ab sofort auf VeloKickRun.de weiterlesen

Werbeanzeigen

Sport – mein Jahresabschluss 2018 und Ausblick 2019


Zum Beginn des neuen Jahres 2019 blicke ich auf das vorausgehende Jahr 2018 zurück.

Ich erfasse alle Aktivitäten über STRAVA, dem recht bekannten Netzwerk für sportliche Aktivitäten.

Die Daten selbst entstehen auf verschiedenen Wegen, sei es über den Garmin und Wahoo Fahrrad Computer, beim Laufen über die Jabra Smart Elite Sport In-Ear Kopfhörer mit integrierter Pulsmessung, sowie über die Apple Watch mit verschiedenen Apps. Alle Daten laufen bei STRAVA zusammen, so habe ich eine komplette Übersicht. STRAVA selbst gestattet viele Auswertungen, ich benutzte dafür aber auch gerne Veloviewer, einen Dienst, der über eine API auf die STRAVA Daten zugreift und diese vielfältig aufbereitet und visualisiert.

STRAVA hat mein persönliches sportives Jahr 2018 in einem kleinen Film zusammengefasst, wer möchte, schaut mal rein.

Am liebsten werte ich meine Aufzeichnungen mit Veloviewer aus, dort kann ich die Auswertungen gezielter vornehmen. Hier und heute geht es um die Jahresbilanz, während des Jahres schaue ich mir jedoch eher mal einzelne Ausfahrten an, in Sektoren, die Steigungen etc.

Diese Veloviewer Zusammenfassung zeigt meine gesamten sportlichen Aktivitäten des Jahres 2018.
(c) Veloviewer Screenshot by VeloKickRun (Martin Lichtblau)

Diese Grafik zeigt das gesamte Jahr 2018, 4.343km legte ich zurück, kumuliert auf alle Sportarten. An die längste Ausfahrt von 127km erinnere ich mich noch sehr gut. Mit meinem Graveler Rad fuhr ich an einem recht warmen Sommertag eine große Runde, nie zuvor war ich so eine Strecke gefahren.

Nun gut, hier werden nun viele schmunzeln, aber bisher waren rund 110km die längste von mir geradelte Strecke. ich fahre lieber öfter und kürzer, gewöhnlich um 35-60km, die Hausrunden. Der Zeitbedarf für weitere Ausfahrten ist einfach zu groß, den Zeitrahmen habe ich in meiner Freizeit nur selten, neben der Familie. Hinzu kommt die Kondition, solchen Strecken belasten mich auch, würde ich sie regelmäßig fahren, könnte ich das sicher besser.

Diese Veloviewer Zusammenfassung zeigt meine Fahrrad und Tretroller Aktivitäten des Jahres 2018.
(c) Veloviewer Screenshot by VeloKickRun (Martin Lichtblau)

Mit dieser Grafik werte ich nur die Sparten Radfahren und Tretrollern aus, denn Strava kann das leider nicht unterscheiden, so erfasse ich die Tretroller Ausfahrten auch als „Radfahren“. Ich hatte mir das Jahresziel von 3.500km gesetzt, nach Veloviewer habe ich es erreicht, nach Strava nicht, wie die nachfolgende Grafik zeigt.

Bei Strava hatte ich mit für das Jahr 2018 beim Fahrrad und Tretroller ein Ziel von 3.500 km gesetzt, ich habe es verfehlt.
(c) Strava Screenshot by VeloKickRun (Martin Lichtblau)

Das STRAVA Ziel, welches ist mir zum Jahresbeginn 2018 gesetzt hatte, verfehlte ich leider. Ab November hatte ich kaum mehr Zeit für den Sport, wichtige Renovierungsarbeiten im Haus waren zu erledigen.

Diese Veloviewer Zusammenfassung zeigt meine Lauf- und Wanderaktivitäten des Jahres 2018.
(c) Veloviewer Screenshot by VeloKickRun (Martin Lichtblau)

Mit dieser Grafik werte ich nur die Sparten Laufen und Wandern aus, denn Veloviewer kann das leider nicht unterscheiden. Ich hatte mir das Jahresziel von 350km rein für das Laufen gesetzt, nach Veloviewer habe ich es erreicht, nach Strava nicht, wie die nachfolgende Grafik zeigt.

Bei Strava hatte ich mit für das Jahr 2018 beim Laufen ein Ziel von 350 km gesetzt, ich habe es verfehlt.
(c) Strava Screenshot by VeloKickRun (Martin Lichtblau)

Ich laufe in den Jahren unterschiedlich, gleiches gilt für das Tretrollern und das Radfahren, etwas Variation muss sein. Im Jahr 2018 war ich auf dem Rad aktiver, darunter litten andere Aktivitäten. Über den Winter werde ich aber auch wieder mehr Laufen, ebenso bei schlechtem Wetter.

Veloviewer kann auch gut mehrere Jahre im Vergleich darstellen, wie die nächste Grafik zeigt.

Die Grafik zeigt meine sportlichen Aktivitäten im Vergleich der Jahre 2013-2018, deutlich erkennbar ist der Knick im November 2018, Renovierungsarbeiten im Haus mussten vollendet werden.
(c) Veloviewer Screenshot by VeloKickRun (Martin Lichtblau)

Die Aufzeichnungen bei STRAVA beginnen bei mir im Jahr 2013, vorher habe ich diverse andere Plattformen genutzt, wie beispielsweise Polar Personaltrainer, Suunto Movescount, Garmin Connect und andere.

Nun gut, so fand das Jahr 2018 seinen Abschluss und ich bin recht zufrieden damit, mein Schwerpunkt lag beim Radfahren und auch etwas beim Tretroller, denn diesbezüglich hatte ich meinen Fuhrpark erweitert.

Ausblick auf das Jahr 2019

In das Jahr 2019 starte ich vergleichbar, kürze jedoch mein Radziel auf 3.000km ein, beim Laufen belasse ich es bei 350km, denn es stehen  weitere Renovierungsarbeiten zu Hause an, für diese muss ich allerhand Zeit aufwenden. Nicht zu vergessen, bei allem was uns zum Sport treibt, sind unsere Partner und Familie. So schön der Sport auch ist, wir dürfen dabei unsere Familien nicht vernachlässigen.

In diesem Sinne, auf eine gute Zeit, Freude und Gesundheit beim Sport.

Dieser Beitrag kann nach der DSGVO als Werbung verstanden werden, ich muss daher an dieser Stelle darauf hinweisen.

Sollte dieser Beitrag als Werbung verstanden werden, stelle ich klar, meine Beiträge als persönlichen privaten Kommentar / Meinung zu verstehen, etwaige Werbung ist nicht beabsichtigt. Auf die Nennung von Marken und Produkten kann nicht immer verzichtet werden. Ich betreibe mein BLOG rein privat als Hobby, es verfolgt keinerlei kommerzielle Interessen. Sollte eine externe Unterstützung gegeben sein, beispielsweise durch zugelieferte Texte, Produkt Leihgaben, oder andere Dinge, weise ich selbstverständlich klar und deutlich darauf hin.

nextbike BikeSharing -meine „Erfahrung“

Ich nutze sporadisch „DB Call a Bike“ und „nextbike„, zum BikeSharing, vorzugsweise auf Reisen. Als regelmäßigen urbanen Nutzer des BikeSharings sehe ich mich nicht.

Meistens nehme ich auf Reisen mein Brompton Faltrad oder den Swifty One Faltroller mit. Nicht immer ist das sinnvoll und möglich, dann greife ich gerne auf die beiden großen Fahrrad Verleiher zurück.

Um es vorweg zu nehmen, ich bin mit beiden Anbietern überwiegend zufrieden, mit den asiatischen Anbietern habe ich mich nicht befasst und strebe es auch nicht an, denn deren Räder sind für mich persönlich inakzeptabel, ohne Schaltung und mit Vollgummireifen ohne Fahrspaß, darauf verzichte ich gerne.

Hier Beispiele solcher Räder von Mobike und BYKE.

 

Zurück zu meinem BikeSharing. Soweit möglich, nutze ich bevorzugt die DB Call a Bike Räder, denn deren Qualität überzeugt mich, der Fahrkomfort und Alltagsnutzen ist ausgezeichnet. Einen etwas faden Beigeschmack hat für mich dabei Berlin, denn hier ist die Deutsche Bahn zu einem stationsbasierten System übergegangen, ich kann die Räder dort also nicht mehr frei im Geschäftsgebiet abstellen, ohne einen Strafgebühr dafür zu bezahlen.

Hier schließt sich nun der Bogen zu meinem heutigen Beitrag und zu „nextbike„, resultierend aus einigen Anmietungen in Leipzig. In Leipzig sah ich die Notwendigkeit, mich bei „nextbike“ anzumelden, denn DB Call a Bike bietet dort keine Leihräder an.

nextbike Leihrad Miethinweise am vorderen Gepäckträger
Foto: VeloKickRun (Martin Lichtblau)

Die Anmeldung als neuer Kunde gelang mir sehr einfach über die IOS App, die mich durch die Anmeldung führte, beginnend mit der Abfrage meiner Mobilfunknummer. Als Zahlungsmittel hinterlegte ich Paypal und nextbike buchte dort auch gleich einen Euro Startguthaben ab, den ich dann auch gleich in erste Ausfahrten umsetzte.

Positiv fiel mir auf, dass nextbike keine Anmeldegebühr und keine Kaution verlangt, damit sind die nextbike Leihräder auch für Gastnutzer interessant, beispielsweise einmalig auf Städtereisen. Regelmäßige Nutzer, beispielsweise Pendler, können über ein Jahresabo auch einen attraktiveren Tarif wählen. Mir persönlich genügt, wie auch bei DB Call a Bike, der Basistarif, ich miete eher selten ein Rad.

nextbike kommt aus Leipzig und hat das Leihrad System auf viele Städte und Länder ausgeweitet. Exemplarisch für Leipzig könnt ihr hier das Geschäftsgebiet einsehen, ebenso die Tarife.

Ich habe für alle Fahrten 3-Gang Räder genutzt, sie überwiegen in der Stadt. Ausgestattet mit der Shimano Nexus Inter 3 Nabenschaltung, sind die Räder recht alltagstauglich, die Gangsprünge sind mit >30% recht groß, um eine Bandbreite von 186% zu erreichen. Dennoch, ich fahre die 3-Gang Naben gerne, vergleichbare Sturmey Archer Naben habe ich an meinem Hollandrad und am Brompton Faltrad und damit fahre ich auch Anstiege und längere Ausfahrten.

Weniger ansprechend finde ich an den von mir gefahrenen nextbike Leihräder die Shimano Rollerbrake Bremsen vorne und hinten. Sie sind bei Leihrädern sehr verbreitet, da sehr wartungsarm und witterungsunabhängig. Von Nachteil ist die mäßige Standfestigkeit bei Dauerbelastung, sei es auf langen Abfahrten, oder mit schwerem Gepäck. Dennoch, in der urbanen Nutzung haben sich die Rollenbremsen, wie man sie auch nennt, durchaus bewährt. Ich möchte sie an meinen eigenen Rädern nicht haben, am Leihrad kann ich mich damit arrangieren.

LED Lampen sorgen, in Verbindung mit dem Nabendynamo für angemessenes Licht, es schalte sich bei Dämmerung auch automatisch ein, dazu eine Standautomatik. Die eine oder andere Fahrt unternahm ich bei Dunkelheit, teilweise über unbeleuchtete Wege, die am Rad montierte Beleuchtung genügte hier vollkommen, für ein Stadtrad.

nextbike bei Nacht gut beleuchtet (LED Standlicht)
Foto: VeloKickRun (Martin Lichtblau)

Die nextbike ECOBikes, so werden die 3-Gang Räder genannt, erscheinen mir sehr zweckmäßig. Ich habe verschiedene Räder dieses Typs benutzt, alle waren in einem guten und verkehrssicheren Zustand, die Reifen aufgepumpt, Beleuchtung, Bremsen und Schaltung in Ordnung. Den vorderen Gepäckträger habe ich hier und da für einen 55cm IATA Koffertrolley benutzt.  Die Spanngummis am Gepäckträger sind leider etwas kurz, ich konnte den Koffer an den Rädern und am Griff etwas verzurren, für holprige Strecken genügte das leider nicht, hier und da musste ich den Koffersitz im Gepäckträger etwas korrigieren. Hinzu kommt, die knapp 8kg Gewicht des Koffers beeinflussten das Lenkverhalten gravierende, denn der Gepäckträger hängt an der Lenkung.

nextbike Leihrad in Leipzig mit einem Koffer auf dem Gepäckträger
Foto: VeloKickRun (Martin Lichtblau)

 

DB Call a Bike / Lidl Bike hat den Gepäckträger meiner Meinung nach besser gelöst, denn er befindet sich hinten und belastet damit nicht direkt das Fahrverhalten an der Lenkung.

Es gibt sicher auch gute Gründe den Gepäckträger vorne zu montieren, ich setze bei meinem Hollandrad auch darauf, doch da beeinflusst der Gepäckträger nicht die Lenkung, er hängt am Rahmen. Bei dieser Bauform können höhere Gepäckstücke die Lenkung einschränken, der Lenker schlägt dann am Gepäck an. Die ultimative Lösung gibt es offensichtlich nicht.

VanMoof SmartBike 3-Speed mit Frontgepäckträger
Foto: VeloKickRun (Martin Lichtblau)

 

Tja, dies zu den Rädern an sich, doch wie kann man sie nutzen, wie rechnet nextbike die Nutzung ab?

Per App ist die Handhabung ungemein einfach, ich kann hierbei jedoch nur für die IOS Version auf einem iPhone sprechen, die Android Variante kenne ich nicht.

1. Nextbike App (IOS) Darstellung einer abgeschlossenen Fahrt
Foto: Screenshot der nextbike IOS App

Das Bild zeigt eine abgerechnete Fahrt, zugegeben, eine sehr kurze Fahrt. doch sie soll nur als Beispiel dienen.

Die Räder sind über eine einmalige Nummer eindeutig identifizierbar, ebenso wird auch der Typ angegeben, hier ein „ECObike“, also die 3-Gang Version. Es folgt der Zeitstempel der Anmietung und ebenso der der Rückgabe, daraus berechnet sich folglich die Mietdauer. Durch den hinterlegten Tarif, bei mir ist es der Basistarif, ergibt sich der Preis, hier 1,00€. Wenn man es zur eigenen Dokumentation benötigt, beispielsweise für geschäftliche Nutzung, kann man die Miete „geschäftlich“ markieren, ich benötige das nicht. In meinem Tarif kosten 30min 1€, abgerechnet wird in begonnenen 30min Blöcken. Nutzt man das Rad länger, gibt es natürlich attraktivere Stunden- oder Tagespauschalen. Bei DB Call a Bike hatte ich das schon gelegentlich, bei nextbike ergab es sich mangels Gelegenheit noch nicht.

Übrigens, die App ist natürlich nicht grundsätzlich englisch, sie adaptiert sich an die eingestellte Systemsprache des Mobiltelefons, die bei mir englisch ist.

Bevor man ein Rad ausleiht, sollte man bedenken, dass es innerhalb des Geschäftsgebiets zurückgegeben werden muss, andernfalls fallen Zusatzkosten an, denn nextbike muss dann das Rad wieder in das Geschäftsgebiet bringen. Ich habe auch schon gehört, dass nextbike mit Transportern unterwegs ist, um Räder umzusetzen, wenn beispielsweise an einem Ort viele stehen und in anderen Stadtteilen keine mehr sind. Es ist ja ein free floating System, die Räder haben also keinen festen Standplatz, sind also nicht stationsbasiert. Der Kunden nimmt das Rad wo es steht, fährt damit und stellt es irgendwo im Geschäftsgebiet wieder ab.

Die beiden Screenshots der IOS App zeigen ein kleines Manko des Systems, die Positionsgenauigkeit der Räder.

Die bunt eingefärbte Fläche ist das Geschäftsgebiet, in dem die Räder kostenfrei zurückgegeben werden können. Der Zuschnitt erscheint etwas seltsam, kennt man jedoch die Örtlichkeiten, löst sich das Rätsel manchmal. Hier im Beispiel sind zwar auch Wohnbezirke ausgenommen, überwiegend sind die fehlenden Flächen aber Schrebergärten, Brachland etc.

Im linken Bild zeigt der blaue Punkt meinen Standort, also den vom iPhone ermittelten. Ganz präzise ist er nicht, den ich stehe tatsächlich an der Straßenecke mit dem grünen Kreuz. Gegenüber liegt das Hotel Adler, mein Ziel. Ich wollte das Rad natürlich im Geschäftsgebiet abstellen, so stelle ich es nicht vor das Hotel, sondern an die Straßenecke, möglichst weit im Geschäftsgebiet, also an dem grünen Kreuz, meinem Standort.

Die App positioniert das Rad deutlich rechts abseits, noch hinter dem Hotel Adler, mitten in der Häuserzeile. Eine Minute später schaute ich mir die App erneut an, wie das rechts Bild zeigt. Das Bild zeigt in der Übersicht auch benachbarte Räder, die ebenso außerhalb des Geschäftsgebiets abgestellt wurden. Das Rad 39014, unterhalb von meinem abgestellt, sah ich stehen, es stand direkt an der Straße, auch auch knapp innerhalb des Geschäftsgebiets, es wurde auch falsch lokalisiert.

Ja wo laufen sie denn, ja wo stehen sie denn, also die Leihräder? Das linke Bild zeigt es, ausschnittsweise, natürlich nur die verfügbaren Räder, also die freien. Die Anzeige beginnt immer mit dem eigenen Standort, diesen kann man dann aber beliebig verschieben, um beispielsweise die Verfügbarkeit von Leihrädern in einer anderen Region zu betrachten.

Tippt man ein Rad in der Übersicht an, wird es im Detail angezeigt, wie das rechte Bild zeigt. Der Typ wird angezeigt, hier ist es das 3-Gang Rad, sowie der Standort frei platziert, oder an einer Station.

Die von mir genutzten Räder waren mit einem Rahmenschloss gesichert, es ist elektronisch gesteuert. Ich nehme an, dass sich darin ein GPS Empfänger zur Positionsbestimmung und ein Mobilfunkmodem für die Datenübertragung zur Buchungszentrale befindet. Damit könnte das Rad seine Position melden und bei genehmigten Buchungen kann die Steuerung das Schloss freigeben. Um das Rad abzuschließen, temporär als Parkvorgang, wie auch zur Beendigung der Miete, wählt man die entsprechende Option in der App und drückt den Schließbügel am rot markierten Hebel zu.

Zurück zur Buchung, man startet die Buchung in der App und wird dann aufgefordert den QR-Code am Rad zu scannen, damit lässt sich die Buchung startet und das Schloss wird freigegeben.

Das Bild links oben zeigt die gestartete Miete in der App.

Das Bild darunter, also links unten, zeigt zu jeder Zeit den Status der Buchung, also ob sie läuft oder pausiert, ebenso auch die Mietdauer.

8. Nextbike App (IOS) Darstellung  der aktuellen Anmietung zum Abschluss oder Parken
Foto: Screenshot der nextbike IOS App

Mit diesem Bild komme ich dann mal konkret zur Beendigung der Miete, ersatzweise kann man das Rad auch parken. Parkt man das Rad, läuft der Mietpreis weiter, man stellt aber sicher, dass man das Rad, beispielsweise nach einem Einkauf, weiter nutzen kann.

Bevor man die Miete beendet, kann man mit der Karte in der App erkennen, ob man sich  im Geschäftsgebiet befindet. Hier im Beispiel ist es knapp, aber ich bin im Geschäftsgebiet. Nach der Beendigung der Miete änderte sich das leider, um diese Information vorweg zu nehmen.

Die App ist recht selbsterklärend, meiner Meinung nach.

Egal ob das Rad geparkt, oder die Miete beendet wird, man wählt die Funktion in der App und folgt den Anweisungen der App. Die App fordert dann auf, an dem Rahmenschloss den Bedienhebel zu schließen, weniger später wird das von der App bestätigt. Ich unterstelle dabei, dass das Schloss per Mobilfunk mit dem Buchungsserver kommuniziert.

9. Nextbike App (IOS) Darstellung der aktuellen Rückgabe an einer Ecke im Grenzgebiet
Foto: Screenshot der nextbike IOS App, manuell rot korrigiert durch VeloKickRun (Martin Lichtblau)

Hier im Bild ist eine fast korrekt platzierte Rückgabe zu sehen. Ich stellte das Rad am Ziel wieder an einer Ecke des Geschäftsgebiets ab, analog zum vorherigen Beispiel. Ich habe fast den Eindruck, dass die Positionierung in der Nähe des Hotels Adler immer scheitert, in einem anderen Stadtteil aber eben nicht. Seht hierzu das folgende Beispiel:

Im linken Bild seht ihr die Rückgabe des Rads am Abend, um 21:53 Uhr. Es war wieder die bekannte Straßenecke vor dem Hotel Adler. Der rote Punkt markiert meinen tatsächlichen Standpunkt, der blaue Punkt die Ortung des Smartphones. Die App zeigt das Rad deutlich weiter nördlich am benachbarten Bahnhof an, natürlich wieder außerhalb des Geschäftsgebiet, in das ich das Rad ja gestellt hatte.

Das rechte Bild zeigt das gleiche Rad am nächsten Morgen um 8:53 Uhr, jetzt stimmt die Position in der App recht präzise. Vermutlich hat nextbike den Standort korrigiert, oder das Fernüberwachungssystem kontrolliert immer mal wieder den Standort und korrigiert ihn nötigenfalls.

Ich habe das Rad dann für die nächste Fahrt wieder genutzt.

Nextbike App (IOS) Buchungshistorie
Foto: Screenshot der nextbike IOS App

Ja gut, soweit zur Nutzung der Räder, die Buchungsübersicht kann man dann der App entnehmen. Der aufmerksame Beobachter erkennt, hier passen einige Preise nicht zur Nutzungsdauer. 30min kosten 1€, die Übersicht zeigt jedoch überwiegend 2€, darin enthalten ist der Zuschlag für die Abstellung außerhalb des Geschäftsgebiets.

Ich hatte die Fehlberechnung nextbike gemeldet und um Korrektur gebeten. Beantwortet wurde meine Anfrage leider nicht, die Abrechnung wurde aber korrigiert.

Die zeitweise kleinen Mängel der Positionsbestimmung im „Grenzgebiet“ sind unschön, schmälern aber nicht meine sonst sehr positive Erfahrung.

 

Pro

  • meinem Eindruck nach ein zuverlässiger Dienstleister / Vermieter
  • keine nennenswerte Einstiegshürden für Neukunden
  • keine Kaution und keine Anmeldegebühr erforderlich
  • keine Grundbetrag, man bezahlt nur die Nutzung, keine regelmäßige Grundgebühr
  • übersichtliche App, weitgehend selbsterklärend
  • free floating system, die Räder können also auch frei abgestellt werden
  • klar definiertes Geschäftsgebiet
  • annehmbare Tarife, die decken verschiedene Kundenbedürfnisse ab
  • wertige und bequeme Stadträder mit Gangschaltung, Gepäckträger, LED Licht und Standlicht, zuverlässige Bremsen
  • die Räder sind gut gewartet und verkehrssicher
  • einfach zu handhabendes Schloss, elegantere Lösung als bei DB Call a Bike / Lidl Bike
  • griffige und recht pannensichere 50er Schwalbe City Reifen
  • Sattel zweckmäßig und bequem, einfache Sitzenhöheneinstellung

 

Contra

  • manchmal wäre ein größeres Angebot an 7-/8-Gang Rädern schöner
  • zeitweise unpräzise Standortbestimmung, die zum Mietende einen Zuschlag berechnet (außerhalb des Geschäftsgebiets)
  • mir würde ein Heckgepäckträger mehr zusagen, als der verbaute Frontträger
  • genial wäre noch ein USB Ladeport am Lenker, um über den Nabendynamo ein Smartphone etwas nachladen zu können

 

Dieser Beitrag kann nach der DSGVO als Werbung verstanden werden, ich muss daher an dieser Stelle darauf hinweisen.

Sollte dieser Beitrag als Werbung verstanden werden, stelle ich klar, meine Beiträge als persönlichen privaten Kommentar / Meinung zu verstehen, etwaige Werbung ist nicht beabsichtigt. Auf die Nennung von Marken und Produkten kann nicht immer verzichtet werden. Ich betreibe mein BLOG rein privat als Hobby, es verfolgt keinerlei kommerzielle Interessen. Sollte eine externe Unterstützung gegeben sein, beispielsweise durch zugelieferte Texte, Produkt Leihgaben, oder andere Dinge, weise ich selbstverständlich klar und deutlich darauf hin.

Leihräder in China: Massenhaft schrottreife Drahtesel | tagesschau.de

Die Leihradblase – in China droht sie zu platzen. Schrottreife Drahtesel gehören zum Straßenbild. Die Kunden sind sauer und wollen ihr Geld zurück. Von Benjamin Eyssel.
— Read on www.tagesschau.de/wirtschaft/leihfahrrad-china-101.html

 

In Berlin sind mir Leihräder der Anbieter BYKE und Mobike aufgefallen:

Bei Anbieter sprechen mich persönlich nicht an, denn die Räder sind mir zu spartanisch ausgestattet und ich habe Zweifel an der Zuverlässigkeit der Anbieter an sich. Es mag nur meine persönliche Einschätzung sein, oder auch nicht, wenn ich nun den Tagesschau Beitrag lese…

Um ehrlich zu sein, sehr gerne hätte ich beide Räder mal zur Probe gefahren, hätte „erfahren“ wollen, wie sie so ein relativ schwergängiges Vollgummirad fährt. Ohne die Anmeldung als Kunde geht es das leider nicht und ich möchte mich bei diesen Anbietern nicht anmelden, mich auch nicht mit deren AGBs befassen.

Zu DB Call a Bike und Nextbike habe ich Vertrauen, mit beiden hatte ich nie Probleme, wobei ich Nextbike erst in diesem Jahr für mich entdeckte, in Leipzig.

Zurück zum Beitrag der Tagesschau.

Tja, es war fast absehbar, Anzeichen dafür gab es bereit mehr als genug. Wenn es sich ergibt, nutze ich auch gerne Leihräder, beschränke mich dabei aber auf die Anbieter Deutsche Bahn Call a Bike und Nextbike. Beide Betreiber wirken auf mich persönlich sehr seriös und die Räder fahren sich wirklich gut, sie sind vergleichsweise robust und hochwertig konstruiert, mit Gangschaltung und zuverlässiger Beleuchtung, sowie zweckmäßiger pannenfreundlicher Bereifung.

Durch den Bericht der „Tagesschau“ frage ich mich, ob eine Stadt die Räder eines insolventen Vermieters entsorgen/beseitigen darf. Sie gehören immer noch dem Verleiher, oder dessen Gläubigern. Ich würde die Räder nicht ohne Freigabe der Eigentümer abräumen, denn ich würde als es Diebstahl werten.

Dennoch, dieser Schrott gehört nicht ins Stadtbild, viele Städte werden durch solche Räder regelrecht vermüllt. Kann man das nicht auch über Gestattungen oder Konzessionen regeln? Berlin hat das so gemacht, eben deshalb gab es auch einen Wechsel von DB Call a Bike zu Nextbike, wobei Call a Bike noch als Lidl Bike Räder in der Stadt hat. Ganz verstehe ich das nicht, muss ich auch nicht, denn ich nutze beide Systeme und tue er gerne.

nextbike Leihrad in Leipzig mit einem Koffer auf dem Gepäckträger
Foto: VeloKickRun (Martin Lichtblau)

Exemplarisch für die „wertigen“ Leihräder zeigt das Bild hier ein Nextbike 3-Gang Leihrad in Leipzig. Der vordere Gepäckträger nimmt gerade noch einen 55cm IATA Koffer auf.

Lidl-Bike 7-Gang Nexus Schaltung
Foto: VeloKickRun (Martin Lichtblau)

In Berlin verleiht DB Call a Bike seine Räder als Lidl Bike. Die Räder haben eine 7-Gang Nexus Nabenschaltung und fahren sich wirklich gut, sie sind absolut alltagstauglich. Etwas stören empfinde ich den Lenker, denn ich kann hier nun nicht mehr mittels „Finn“ mein Smartphone oder Navigationsdisplay anbringen.

 

DB Call a Bike mit 7-Gang Nabenschaltung
Foto: VeloKickRun (Martin Lichtblau)

Das Bild zeigt ein DB Call a Bike Leihrad, mit 7-Gang Nabenschaltung. Die Aufnahme entstand vor Jahren am Tempelhofes Feld in Berlin, bevor die Räder auf die Lidl Bikes umgestellt wurden. Ein absolut alltagstaugliches Rad, ich hatte damit eine längere Radtour durch Berlin unternommen.

Dieser Beitrag kann nach der DSGVO als Werbung verstanden werden, ich muss daher an dieser Stelle darauf hinweisen.

Sollte dieser Beitrag als Werbung verstanden werden, stelle ich klar, meine Beiträge als persönlichen privaten Kommentar / Meinung zu verstehen, etwaige Werbung ist nicht beabsichtigt. Auf die Nennung von Marken und Produkten kann nicht immer verzichtet werden. Ich betreibe mein BLOG rein privat als Hobby, es verfolgt keinerlei kommerzielle Interessen. Sollte eine externe Unterstützung gegeben sein, beispielsweise durch zugelieferte Texte, Produkt Leihgaben, oder andere Dinge, weise ich selbstverständlich klar und deutlich darauf hin.

Artikel Empfehlung: Die Elektrifizierung der Mobilität: Warum die Zukunft elektrisch fahren wird — und das schneller, als man denkt

Über den Electrify-BW Podcast der Folge 34 bin ich auf einen sehr interessanten Text zur Mobilität aufmerksam geworden, ein sehr empfehlenswerter Text.

Die „Hohnhorst Brothers“ haben viele Informationen zu den verschiedenen Antrieben zusammengestellt, exemplarisch genannt sei hier Benzin, Diesel, Erdgas (CNG), Wasserstoff und auch Strom, ebenso die Hybrid Kombinationen.

 

Beitrag der Hohnhorst Brothers

 

Es versteht sich von selbst, dass es nicht die optimale Lösung gibt, alle Antriebe haben Vorteile, aber eben auch Nachteile. Am Einsatzzweck ist zu bewerten, wie geeignet der betrachtete Antrieb im individuellen Fall ist.

Ich fuhr früher nur Diesel, klassische Vorkammer Dieselmotoren im Polo mit 1,3 und 1,4l Hubraum, danach den 1,9l Saugdiesel im Golf 3 und einen Smart cdi mit 0,8l CDI Motörchen.

Allerhand Benziner der Kleinwagen Klasse folgten, exotisch dazwischen war der Fiat Panda Panda (kein Schreibfehler), denn er wurde mit Erdgas (CNG) angetrieben. Den Panda Panda fuhren meine Frau und ich sehr lange, knapp 10 Jahre, er war sehr zuverlässig und wirtschaftlich. Der nachfolgende Honda Jazz Hybrid war es ebenfalls, zudem auch betont wirtschaftlich.

Heute gibt es weniger Erdgas Fahrzeuge, man hört aber auch, dass VW künftig wieder mehr CNG Modelle anbieten möchte.

Für mich ist der Fiat Panda und VW EcoUP mit CNG immer noch interessant, seit ich jedoch die eMobilität für mich entdeckt habe, setze ich darauf. Ich hatte hierbei lange den Peugeot iON / Citroen C-Zero im Blick, lenkt dann mein Interesse aber mehr auf die Renault ZOE. Prestige ist mir nicht wichtige, mit meiner recht langen Pendlerstrecke setze ich auf hohe Ökonomie und Ökologie. Um rund 130km Pendlerstrecke am Tag bei jedem Wetter sicher absolvieren zu können, genügt der iOn und C-Zero leider nicht, auch die ZOE mit dem bisher kleineren 21kWh Akku reicht dafür nicht, die 40er ZOE jedoch schon. Ergänzend sei angemerkt, die Aufladung des Wagens am Arbeitsplatz ist nicht vorgesehen.

Inzwischen ist der Markt an elektrischen Fahrzeugen recht umfangreich, zudem werden viele Fahrzeugklassen bedient, so lassen sich breite Einsatzfelder abdecken.

Wenn ich als Ersatzwagen, oder auf Reisen, CarSharing nutze, dann soweit möglich, immer elektrisch. In meinem Fall mit dem BMW i3 und der Renault ZOE, der Peugeot iOn läuft in den Flotten aus, einige VW eGolf hatte ich jedoch auch schon, in der ersten Bauform, mit dem „kleinen“ Akku und einem unzureichende Ladegerät, für die sogenannte „Schnarchladung“.

Dennoch, ich verliere auch Hybrid und CNG Antriebe nicht aus dem Fokus, letztlich hat fast alles seine Daseinsberechtigung, mehr oder weniger ausgeprägt. Für den gängigen Alltag kann man sich als Normalbürger mir den elektrischen Fahrzeuge inzwischen sehr gut arrangieren.

Hinsichtlich des Wirkungsgrads und der Wartungsfreundlichkeit ist der elektrische Antrieb sehr attraktiv.

Entscheidet man sich für einen Verbrennungsmotor, erscheint mir der Erdgas / CNG Antrieb als der beste Kompromiss, hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und der CO2 Belastung, bzw. Entlastung.

Steigt gerne in das Thema intensiv ein und sichtet den Beitrag der Hohnhorst Brothers.

 

Dieser Beitrag kann nach der DSGVO als Werbung verstanden werden, ich muss daher an dieser Stelle darauf hinweisen.

Sollte dieser Beitrag als Werbung verstanden werden, stelle ich klar, meine Beiträge als persönlichen privaten Kommentar / Meinung zu verstehen, etwaige Werbung ist nicht beabsichtigt. Auf die Nennung von Marken und Produkten kann nicht immer verzichtet werden. Ich betreibe mein BLOG rein privat als Hobby, es verfolgt keinerlei kommerzielle Interessen. Sollte eine externe Unterstützung gegeben sein, beispielsweise durch zugelieferte Texte, Produkt Leihgaben, oder andere Dinge, weise ich selbstverständlich klar und deutlich darauf hin.